Eggersdorf

 

 


Eggersdorf geht auf eine römerzeitliche Besiedlung zurück. Davon zeugen die römischen Grabhügeln in Pircha und die Römersteine in Eggersdorf. Durch das Gemeindegebiet führte die Hauptverbindung zwischen dem Raabtal und dem Murtal, die heute noch so benannte Römerstraße. In späterer Zeit wurde das Gebiet von den Slawen besiedelt, davon zeugen die Orts- bzw. Riednamen Stuhlsdorf - früher Stojansdorf, Dorf des Stojan, der Beständige -und Glantschenbach - klanec, der Hohlweg, steil bergan führender Weg.

 

Diese Bezeichnungen wurden bereits im landesfürstlichen Erträgnisbuch von 1280/95 genannt. Den Namen "Eggersdorf" erhielt die Gemeinde durch die deutschen Besiedler. Der Name stammt vom Gründer "Ekkehart", Dorf des Ekkehart. Diese Bezeichnung wurde erstmals im franziszeiischen Kataster von 1823 aufgezeichnet. Aufgrund der ständigen Entwicklung zu einem zentralen Markt im Gebiet östlich von Graz wurde der Gemeinde mit Beschluß des Steierischen Landtages vom 4. Juli 1928 das Marktrecht verliehen.

 

Im Jahre 1962 wurden die früheren Gemeinden Edelsbach und Eggersdorf aufgrund von zwei gleichlautenden Gemeinderatsbeschlüssen zur Marktgemeinde Eggersdorf bei Graz vereinigt. Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer mehrheitlich landwirtschaftlich und handwerklich geprägten Gemeinde zu einem Ort mit zentralörtlichem Charakter entwickelt. In der jetzigen Gemeinde sind sowohl Landwirte, als auch alle wichtigen Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe zu finden. Eggersdorf bei Graz ist ein wichtiger Schulstandort und Sitz des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes, des Gendameriepostens, des Postamtes und der Pfarrkirche.

 

 

Wappenbeschreibung

"Ein silberner Schild mit grünem Schildhaupt, darin nebeneinander zwei silberne Laubkronen, im unteren Feld balkenförmig zwei schwarze Eggenbänke, eine mit vier, die andere mit drei gestürzten Zähnen."

 

 

Das am 09. April 1979 mit Wirkung vom 01. Juli 1979 von der Steiermärkischen Landesregierung der Marktgemeinde Eggersdorf bei Graz verliehene Wappen verbindet Vergangenheit und Gegenwart.

 

In seinen Farben Silber-Schwarz greift es die Farben der Traungauer auf, die einen schwarzen Panther in silbernem Schild in ihrem Wappen wählten, als Wappen überhaupt entstanden, und die als Landesfürsten die Steiermark zu einem selbständigen Land machten. Silber-Grün wurden die Farben dieses Landes; sie werden bekannt zu der Zeit, aus der Eggersdorfs erste schriftliche Nennung stammt. Jahrhundertelang war Eggersdorf Gut der Landesfürsten; ihre und die Farben des Landes erscheinen sinnvoll.

 

Im Namen des Ortsgründers Ekkehart wie im Namen der Egge liegt der gleiche Wortstamm. Die Eggenbänke weisen auf den Namen Eggersdorf und auf seinen Namensgeber. Als Teile fürs Ganze stehend sprechen sie von harter Arbeit ums tägliche Brot, das viele Geschlechterfolgen in Eggersdorf durch Ackerbau fanken. Als Teile sagen sie, dass alles Bemühen nur Stückwerk bleibt.

Die Krone als unendlicher Reifen gebührt den Blutzeugen Christi. Die Kirche Eggersdorfs hatte und hat einen Märtyrer zum Schutz. Die Kronen des Apostels Bartholomäus und die Krone des Römers Florian gelten jedem, der in endlichem Mühen nach Unendlichkeit trachtet, weil Arbeit, Lohn und Zeit Ewigkeit bringt.

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